Alchemie versus KI 09/2026

LONGEVITY UND KI?
Wir leben in einer Zeitperiode, in der viel Neues lanciert und produziert wird. „Longevity“ und „Künstliche Intelligenz“ sind die Hashtags, die uns neuerdings permanent
im Alltag begegnen. Dazu stelle ich einige Fragen: Ist ernsthaft unser Wunsch 100 Jahre oder älter zu werden? Woher wird das Geld zum Leben kommen und wer wird uns versorgen, wenn wir einhundert oder mehr Lebensjahre leben … die humanoiden Roboter? Ist es wirklich wünschenswert  unser Alltagsleben mit KI zu kontaminieren?

ERHABENE SCHÖPFUNG ODER KÜNSTLICHKEIT?
Mein Statement: Ich möchte in einer Welt der Kunst, Natürlichkeit und Liebe leben und nicht einer der Künstlichkeit. Die Schöpfung und Evolution brachte mannigfach vielfältiges und erhabenes Leben hervor. Der Mensch gestaltet seit geraumer Zeit den Planeten Erde um, die die Schöpfung für uns erschaffen hat. Nun übergibt der Mensch mehr und mehr die persönlichen Lebensumstände einer neuen Macht: Die künstliche Intelligenz, was an sich bereits ein Widerspruch Ansicht ist. KI-Programme sammeln nur eklektisch das, was über die Menschen im digital Netz zu finden ist und lernen angeblich daraus. Intelligenz leitet sich vom lateinischen Verb „intellegere“ ab, was als „erkennen“, „einsehen“; „verstehen“ und wörtlich „wählen zwischen“ bedeutet, also eine Entscheidung treffen zwischen Möglichkeiten, was wiederum einen Wertemaßstab, eine Ethik voraussetzt. Ein KI-Programm brach kürzlich aus ihren von Menschen gegebenen Algorithmen aus, setze sich über Schranken hinweg und verschickte selbstständig Droh-und Erpressungsmails … weil sie lernte, dass dies Menschen eben so machen. Beweist dies, das Künstliche Intelligenz intelligent? Wenn ja, zeigt es auch wie degeneriert die Menschheit inzwischen ist, da Personen Droh-Mails versenden. Und nun setzen auch noch Therapeuten und Mediziner KI ein. Sie beginnen Anamnese und Empfehlungen zu Krankheits- und Gesundheitsthemen mit Hilfe von KI zu erstellen. Gruselig! Datenschutz Ade! Empathie bye-bye!

Luft und Licht heilen und Ruhe heilt,
aber den besten Balsam spendet
doch ein gütiges Herz.“
Theodor Fontane

ALCHEMIE DES LEBENS EHREN ODER KÜNSTLICH STERBEN?
Auch wenn man beim Begriff „Alchemie“ eher geheime Rituale der Gold-Herstellung assoziiert (die nie gelangen), leitet dieser Gedanke in die Irre. Die im Mittelalter entstandene Strömung ist vielmehr Naturphilosophie, eine Lehre des Lebens, um die Schöpfung zu ehren, um im harmonischen im Einklang mit  Kosmos, Astronomie, Astrologie und der Natur zu leben. Auch um Heilkunde einzusetzen und damit Erkrankte durch Natur-, Mineralisches- und Kräuterwissen zu gesunden und somit deren Leben zu verlängern. Viele Kulturen brachten Heilwissen und Heilkundige hervor, das auf natürliche Vorkommen wie Pflanzen und Mineralien und in Kombination auf feinstofflichen Schwingungen, Energien zur Heilungsinitiation basieren: z.B. Indianische Schamanen, Ayurvedische Heiler, Keltische Druiden, Yoga Lehrende, Medizin-Kundige wie Ngangkari und Mapantjara der Aborigines oder Sangomas in Afrika. Die Alchemie des Lebens, der Lebendigkeit ist weit mehr als binäre Codes aus 1 und 0 und der Körper ist nicht nur ein Organismus, sondern besitzt eine eigene, nicht erklärbare Selbstheilungsintelligenz.

BEWUSSTHEITS-UPGRADE ODER SIENCE-FICTION?
Wir sind im Zeitalter, da Sience-Fiction Realität wird. Dennoch ist es immer Zeit, uns immer wieder unserer göttliche Intelligenz bewusst zu werden und diese bewusst einzusetzen. Sind natürliche, göttliche Schöpfung und Künstlichkeit unvereinbare Gegensätze? Eine persönliche Entscheidung steht an: Natürlich leben oder künstlich nach Longevity sterben?

NATURE FOR YOU
Naturheilkunde ist die Kunde von natürlicher Heilung mit Mitteln, die aus der Natur stammen und die dem naturgegebenen Körper des Menschen entspricht, weil Körper und Kräuter aus der gleichen Quelle der Schöpfung stammen. Die Heilkraft der Körpers wurde uns ebenso wie die umgebene Natur geschenkt. Nur der Einklang zwischen Natur und Körper vermag Heilung zu initiieren. In den kommenden Wochen des Spätsommers herrscht eine unterstützende Zeitqualität sich mit traditionellen Heilwissen und Kräutersammeln zu befassen. Es ist Zeit zu ernten im Garten, auf den Wiesen, in Wäldern … besonders an und um den Tagen des Vollmonds. Zwei gesundheitsförderndes Rezepturen am Ende dieses Blogs.


WEBINAR „Kräuter und Yoga“
13. September, 10-12 Uhr online live / 90€
WEBINARE


ZWEI REZEPTE FÜR HEILPFLANZEN-SIRUP

Salbei-Sirup
Das Küchengewürz Salbei ist eine altbekannte Arzneipflanze, die heilsam gegen Halsschmerzen oder Entzündungen im Mund oder Stimmbändern. Seine Bitterstoffe sind außerdem verdauungsfördernd.

  • 1 Liter Wasser und 1 kg Zucker verrühren und aufkochen.
  • 100 g Salbei (ein Handvolles Bündel) ins Streifen schneiden.
  • Salbei mit Zuckerlösung vermengen und 5 Minuten sanft köcheln.
  • Anschließend den Sud 2 Tage kalt (im Kühlschrank) ruhen lassen.
  • Salbeiblätter abgießen und Saft einer Zitrone mit Salbeisud verrühren.
  • Nochmal für einige Minuten zum Sirup aufkochen.
  • In gereinigte Flaschen oder Gläser abfüllen und kühl aufbewahren.

Salbei-Sirup (geöffnet 1-2 Monate, verschlossen länger haltbar) bei aufkommender Erkältung oder Halsschmerzen auf der Zunge zergehen lassen oder in heisses Wasser oder Tee einrühren.

Holunderbeeren-Sirup
Die schwarz-roten Holunderbeeren sind wirkungsvolle Immunsbooster. Sie reich an Antioxidantien und Vitamin C, die die Körperzellen schützen, Mineralienhaltig und enthalten Vitamin B6, das Einfluss auf Fettstoffwechsel und das Nervensystem hat. Roh sind die Beeren sehr bitter und und müssen zur Verträglichkeit vorerst gekocht werden.

  • 1 kg Holunderbeeren durch 50-60 kochen in einem geeigneten Topf entsaften.
  • Holundersaft mit kleiner Menge Zucker verrühren und kurz aufkochen.
  • In gereinigte Flaschen oder Gläser abfüllen und kühl aufbewahren.

Holunderbeeren-Sirup (geöffnet 1-2 Monate, verschlossen länger haltbar) kann zur Immunsstärkung direkt oder in Wasser oder Tee oder als Süssmittel beispielsweise auf Müsli genossen werden und verleiht zudem Salatdressings einen interessanten Geschmack.


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