Zeitqualität September 2018

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»Wer braucht wen?«

Viel war los diesen Sommer trotz Hitze und allgemeiner Verlangsamung aller Funktionen des Körpers, der in unseren Breitengraden solche Hitzeperioden bisher nicht gewohnt war. Das mystische Schwellenfest des Mabon (die Tag-und-Nacht-Gleiche des Herbst) steht bevor und unsere feinstofflichen Helfer aus höheren Dimensionen senden uns mit der Zeitqualität in den nächsten Wochen nahrhafte, feinstoffliche Energien des goldenen Lichts, das uns wieder kräftiger und vor allem empathischer werden lässt. Die geistige Welt möchte uns daran erinnern, dass Empathie ein essentieller Wesenszug des Menschen ist, der in unserer heutigen Lebenskultur verlorenzugehen scheint, jedoch unerlässlich für unsere Bewusstheitsentwicklung und für die Verfeinerung unserer Sinneswahrnehmung ist.

Empathie ist ur-menschlich

Empathie ist als die Fähigkeit plus die Bereitschaft definiert, sich in die Einstellungen, Motive und Emotionen anderer Menschen einzufühlen. Wenn man derzeit politischen Wegweisern und Testimonials folgt oder sich von medialen Bildern oder seltsamen Menschen in Chemnitz beeinflussen lässt, scheint es als wäre die urmenschliche Fähigkeit der Empathie eliminiert. Empfinden wir noch etwas, wenn wir hilflose Flüchtlinge auf Booten oder aggressive Menschen im TV sehen? Können wir ihre Motive nachvollziehen? Empfinden wir Empathie für die Erde, deren Polkappen schmelzen, deren Meere in Plastikmüll ersticken, deren Wälder brennen? Und die Herzen der Menschen verbrennen auch, weil sie minimiert bewusst und minimiert empathisch und stattdessen egozentrisch sind. Die Schwingungen der Zeitqualität in den Septemberwochen wird uns helfen, nach der Hitze im Äußeren wieder Wärme im Herzen zu empfinden und das menschliche Gefühl der Empathie wiederzubeleben.

Das kosmische Prinzip der Empathie

Man sagt hin und wieder leichtfertig zu anderen »Das braucht kein Mensch« und will damit ausdrücken, dass man auf spezifische, durchlebte Erfahrung verzichten könnte. Ist das wirklich so? Ist das emphatisch anderen gegenüber? Nein, allenfalls oberflächlich, denn alle Erfahrungen der Kategorie »Das braucht kein Mensch« sind stets im dualistischen Wertesystem negativ besetzt und werden als unnütz, zeitfressend, energieraubend oder leidvoll verurteilt – im Gegensatz zu einem erholsamen Tag am See, einem schönem Abendessen oder einem genussreichen Urlaub in fernen Ländern. Bewusstheit und Empathie erwachsen aus der Summe aller Erfahrungen, denn sie werden zur Weiterentwicklung benötigt und das ist das schöpferische Ur-Prinzip. Wärst du ohne die Summe deiner Erfahrungen die Persönlichkeit, die du heute bist? Die Zeitqualität des goldenes Lichts im Spätsommer hilft dich zu erinnern, wer du bist und welche unermesslich reiche Summe aus Erfahrungen du in dir trägst. Hinzu kommen alle Erfahrungen, die du in vorangegangenen Inkarnationen gesammelt hast, auch wenn dir diese derzeit unbewusst sind. Die Fähigkeit zur Empathie wiederum basiert auf allen Erfahrungen aller Wesen, die so zahlreich, vielseitig und multidimensional sind und deswegen nur neutral betrachtet werden können. Die feinstofflichen Helfer möchten dich darin unterstützen, deine eigenen Erfahrungen und die Erlebnisse anderer neutraler zu bewerten und nicht mehr in Kategorien einzuteilen. Alles dient. Aus anhaltenden Bewertungen entstehen Frustration. Frustration führt zu Angst, Angst führt zu Neid, Neid führt zu Hass, Hass drückt sich in Aggression aus, der soziales Zusammenleben und demokratische Fundamente aushöhlt. Deine reflektive Bewusstheitsentwicklung dagegen stärkt deine Weisheit, stärkt deine Fähigkeit zur Empathie, deine Achtsamkeit, deine Lebenskraft und deine Liebe.

Stell dir vor, du wärst die einzige Mirabelle
in einer Obstschale auf dem Tisch.

Wie würdest du dich fühlen?
Stell dir vor, du wärst eine von vielen,
schönen, reifen Mirabelle in einer Obstschale.

Wie würdest du dich fühlen?

Die Schöpfung kennt kein Gut oder Schlecht

Das Verstandesbetonte, dualistische Wertesystem sollte längst als überholt gelten, denn es behindert die Bewusstheitsentwicklung der gesamten Menschheit und ihr Zusammengehörigkeitsgefühl. Beispielsweise können wir Flüchtlinge auf dem Mittelmeer und Migration aus armen oder von Kriegen zerstörten Ländern nicht einfach mehr mit gut oder schlecht bewerten, weil es ja einerseits schlecht ist, wenn Menschen ihre Heimat und Familie verlassen müssen, aber natürlich auch gut, wenn sie so Chancen auf physisches wie wirtschaftlichen Überleben haben. All die derzeitigen Veränderungen sind Zeichen sowie Aufforderungen, genauer die Hintergründe zu betrachten sowie Ausdruck- und Handlungsweisen bewusster zu gestalten. Dazu zählt auch bewusster mit all unseren Erfahrungen umzugehen und diese Erfahrungswerte – nach einer Art Neutralitätswäsche – dafür einzusetzen, empathischer zu handeln statt dualistisch zu bewerten oder zu verurteilen, denn es gibt im Sinne der Schöpfung kein Gut oder Schlecht. Eckhart Toll beschreibt in seinen Büchern und Vorträgen, wie unser emotionaler, feinstofflicher Schmerzkörper im Zustand des Unbewussten immer wieder nach seiner Hauptnahrung Schmerz und Leid lechzt, weil Empathie und Liebe Gift für ihn ist. So kommt es, dass man in der Kaffeeküche des Büros der Kollegin leichtfertig zustimmt und sich sagen hört »Das braucht kein Mensch«, ohne zu merken, dass man damit den Schmerzkörper der Kollegin Futter gibt und dabei selbst in das eigene Schmerz-Suchtprogramm zurückfällt. Bewertungen abzugeben ohne Einblick in die großen Zusammenhänge der Lebensaufgaben zu haben, lassen niemanden wachsen. Vielleicht führt die derzeitige Erfahrung der Kollegin nach einiger Zeit zu einem Bewusstseinssprung? Erinnere dich an deine vergangene, vielleicht damals leidvollen Erfahrungen, die dich heute wissender sowie weiser und bewusster machen.

Was du tun kannst

Entwickele eine wachsame, achtsame Bewusstheit in allen Lebenslagen. Die Zeitqualität der kommenden Wochen mit ihren Trägerfrequenzen aus goldenem Licht hilft dir, wieder menschlicher, empathischer und auch sensibler dir selbst gegenüber zu werden. Selbstbeobachtung und Selbstreflektion helfen dir, deine Gedanken zu verlichten und deine Gefühle gegenüber deiner Mitwelt zu veredeln. Es ist mit ein wenig Training relativ leicht, unbewusste, autonome Gedanken zu enttarnen. Wer denkt in dir? Wer ist die kategorisierende, verurteilende Stimme in dir? Ist es wirklich dein Seelenherz, das spricht?

Die Tag-und-Nacht-Gleiche

Im Herbst zur Tag-und-Nacht-Gleiche wurde früher das »Fest des Mabon« gefeiert, das zu den vier Sonnenfesten des Jahreskreises zählt. Es wurde als Schwellenfest bezeichnet, weil zu diesem Zeitpunkt (2018 am 23. September um 03:54 Uhr) der bewusste, offene Mensch zeitweilig eine Schwelle zu übertreten vermag, die in die Anderswelt führt. Die Anderswelt existiert in einer feinstofflicheren, hochfrequenteren Dimension, die für uns ohne Sinneserweiterung und ohne Empathie nicht sichtbar ist, weil wir in einer niedrig schwingender Dimension der Feststofflichkeit leben. In der Anderswelt existieren Lichtwesen und allerlei geistige Freunde, die uns liebevoll empfangen und uns gerne helfen, die Welt in einem größeren Rahmen zu betrachten und Zusammenhänge zu erkennen, die der Verstand in der irdischen Dimension nicht erfassen kann und somit verleugnet. Mabon ist der Sohn der keltischen Göttin Modron, die auch als Erdmutter unter weiteren Namen wie Gaia bekannt ist und zudem als Schutzherrin der Anderswelt gilt. Wie du Zugang in die Anderswelt erhälst? Gehe am 22. oder 23. September in die Natur und bringe den Pflanzen, Bäumen, Feen, Elfen, Kobolden und Zwergen kleine Geschenke (Blüten, Süßigkeiten, Tee oder einen Dankesbrief), die du am Fuße eines Baumes oder Felsen ablegst. Danke für das bisherige Jahr und danke dafür, dass Muttererde dich nährt und das Licht der Sonne dich verlichtet. Verweile, meditiere und fühle statt zu denken … mache dir bewusst, wen oder was du brauchst, für die Gesundheit deines Körpers, für die Weisheit deines Geistes und für die Liebe deines Seelenherzens.

Wen brauchst du?

Als Bewusstseinsfördernde Übung empfehle ich nachstehende Saatgedanken immer mal wieder tagsüber durch dein System aus Körper und Geist mit Hilfe deiner allwissenden Seele fließen zu lassen. Es sind Samen, die in dir aufgehen, Wurzeln schlagen, wachsen, dich zu höherer Bewusstheit geleiten und dich ins Erwachen führen. Lege eine Hand auf dein Herz und fühle statt zu denken.

  • Die Blume am Wegesrand braucht dich nicht – du jedoch brauchst die Blume, um dich an ihr zu erfreuen.
  • Der Wald braucht dich nicht – jedoch brauchst du den Wald und seine Bäume, um auf diesem Planeten Lebensenergie atmen zu können.
  • Die Mirabellen am Obstbaum im Garten brauchen dich nicht – du jedoch brauchst die Früchte, um dich zu ernähren.
  • Die Berge brauchen dich nicht – jedoch brauchst du die Berge, um dich zu erinnern, das es Höheres im Leben als deinen Alltag gibt.
  • Das Meer braucht dich nicht – du jedoch brauchst das Meer, um die Weite des Lebens zu begreifen.
  • Die Bienen brauchen dich nicht – jedoch brauchst du die Bienen, um Süsse für dein Leben zu ernten.
  • Die Erde braucht dich nicht – du jedoch brauchst du Erde als deine Heimat.
  • Der Mitmensch dir gegenüber braucht dich vielleicht nicht – aber vielleicht brauchst du ihn?

Affirmation mit der Hand auf dem Herzen

»Ich danke dem Licht der Sonne und der Mutter Erde, die mich wärmen und nähren.«

 

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© Foto Mirabellen: Carmen Holzapfel