Zeitmangel, Zeitruhe, Zeitliebe 10/2019

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Zeitqualität Oktober

Ist die Zeit unser Feind oder unser Freund? Was ist Zeit? Viele denken dieser Tage „Schon Oktober! Schon wieder Herbst! Schon wieder fast ein Jahr vorbei!“ … wir alle denken dies mehr oder weniger, obwohl noch 25% des Kalenderjahres übrig sind. Die feinstofflichen Schwingungen in den nächsten Wochen können wir nutzen, um den Begriff Zeit und was er für uns bedeutet bewusst nachzuspüren. Das Empfinden für Zeit und ihre durchaus unterschiedlichen Qualitätsmerkmale wurde in alten Kulturen als naturgegebener Lebensrhythmus aufgefasst und gelebt. In die wiederkehrenden Rhythmen von Sonnenwende, Tag- und Nachtgleichen, Sternverläufen und Wetterlagen wurde das Leben eingebettet – ganz natürlich und ohne Zeitgedränge oder Zeitmangel. Die Kultur der Mayas brachte einen einzigartigen Kalender und Einteilung der Tage, Monate, Jahre und Jahrhunderte hervor, der sich nicht nur mit bloßer Addition von Stunden, sondern insbesondere mit der Qualität der Zeit befasste. Das Volk der Mayas wusste, wann eine hilfreiche Energie herrschte, um neue Projekte wie Aussaat, Ernte oder Hausbau anzufangen oder an welchen Tagen Familien miteinander aktiv sein sollten oder wann es Zeit zur Ruhe und Entspannung war (mehr dazu in meinem Buch „Die grosse Zeitwende“ ). Und alle richteten sich nach diesem fein-energetischen Kalender, so wie es bei vielen alten Völker üblich war, sich nach dem Mond-Kalender mit ihren Aktivitäten im Einklang mit der Natur zu richten. Nicht weil es durch einen Kalender vorgegeben wurde, sondern weil sie ein Gespür dafür hatten, wann was sinnvoll und wirkungsvoll war. Denn die passenden feinstofflichen Schwingungen machen Vorhaben erfolgreich und nicht weil der Verstand Gelingen erzwingen will. In den nächsten Wochen des goldenen Herbstes können wir die aktuellen feinstofflichen Schwingungen nutzen, ins Innere zu spüren, um unsere ursprüngliche Natur wieder zu finden und um zu erfühlen, was wann hilfreich und heilsam für uns ist.

Zeitmangel …

… ist die Wahrnehmung, die du vermutlich am häufigsten mit dem Begriff Zeit empfindest. Von hier nach da eilen, den Tag minutiös durchorganisieren, Verpflichtungen einhalten, Ansprüche erfüllen die andere an dich stellen oder die du dir selbst aufoktroyierst. Ist Zeit eine Diktatur oder macht der Mensch sie dazu? Die rationale Prägung, die ein Mensch während der Kindesphase bis hinein ins berufliche Erwachsenenalter erfährt, basiert auf Zahlen und zählen. Alles ist immer zu wenig … oder kennst du jemanden der über zu viel Geld, zu viel Kleidung, zu viel Essen oder zu viel Zeit klagt? Woher kommt die Angst vor „zu wenig“? Nun, es ist ein tiefverwurzelter Instinkt, eine Art Hauptprogramm des Verstandes, das permanent für unser Überleben sorgen will. Dieser Ur-Instinkt warnt mit Hilfe seiner Erfindung, der Emotion Angst, das alles zu wenige bedrohlich sein könnte. In erster Linie Nahrungsmangel – bei objektiver Betrachtung aller Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte in Deutschland ist diese Emotion völliger Quatsch, aber ein massiver Urinstinkt. Geldmangel wird ebenso als bedrohlich suggeriert, da kein Geld, keine Nahrung, kein Wohnraum, kein Auto usw. Und dann errechnet das Verstandesprogramm aus Nahrungsmangel = Geldmangel = Zeitmangel, denn wer sehr aktiv ist, sehr viel arbeitet, wer tut und macht und viel konsumiert ist scheinbar sicher und lebendig. Scheinbar! Der Verstand arbeitet mit Projektionen, Illusionen und negativen Emotionen. Das ist seine Aufgabe, seine Mission, die vor Urzeiten wichtig und Lebensrettend war. Hinter all den Verstandes-Emotionen steckt die Angst vorm Nicht-Überleben, die Angst vorm Tod. Die scheinbar beschränkte Lebensdauer treibt den Mensch unter der Diktatur des Verstandes dazu an, alles – koste es was es wolle – zusammenzuraffen, zu horten, abzusichern, sich bis zum Burnout aufzuputschen, zu betrügen, zu lügen, andere zu beschuldigen und Kriege zu führen. Wie wäre es, wenn du, wenn jeder ganz und gar wahrhaftig wüsste, dass die Lebenszeit gar nicht beschränkt ist?

Zeitruhe …

… kehrt ein, wenn du dir öfters Momente des bewussten Innehaltens angewöhnst. Ich empfehle dir drei pragmatische, einfache Übungen.

Lasse die Zeit stillstehen mit dieser kleinen Übung:

  • Schließe die Augen.
  • Spür deinen Körper, der im Moment sitzt, geht, liegt, steht …
  • Denke „Ich atme ein“ und atme langsam ein.
  • Denke „Ich atme aus“ und atme langsam aus.
  • Atme und denke bewusst fünfmal oder mehr.
  • Spüre, wie dabei die soeben noch gefühlte, gehetzte Taktung erlischt und die Zeit plötzlich stillsteht.

Wenn du diese kleine Übung mehrmals am Tag ausführst (besonders in hektischen Abschnitten des Tages, aber auch in ruhigen Phasen des Alltags), wird dein Geist ruhig und dein Körper positiv süchtig danach werden, weil er spürt, was seine Natur ist: Ausgewogenheit zwischen Tun und Sein (statt Tun und noch mehr Tun). Zeitruhe ist Wiederfinden deiner Balance.

Regeneriere dich mit dieser kleinen Übung:

  • Setze dich sooft du kannst in frischer Luft auf eine Bank.
  • Tue nichts.
  • Sitze nur.
  • Atme.
  • Denke nichts.
  • Atme und spüre deine Lebendigkeit.

Anfangs wirst du ein bisschen kämpfen müssen, nicht dein Handy in die Hand zu nehmen. Mit dieser Zeitruhe regt du deinen Körper an, sich auch kurzfristig zur regenerieren und auf diese Weise Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Im ständigen Tun und Handeln bleibt deinem Körper-Geist-System allenfalls nachts die Zeit zur Regeneration. Die Biologie deines Systems benötigt jedoch auch Entspannungsphasen im Alltag. Zeitruhe ist heilsame Achtsamkeit mit dir selbst.

Schütze dich mit dieser einfachen Übung:

  • Abends und an Wochenenden schalte dein Handy offline.
  • Telefoniere nicht.
  • Richte dir Zyklen ein, in denen du keine elektronischen Geräte wie Computer oder TV benutzt.
  • Hör kein Radio, lese keine Tageszeitungen und schaue keine Nachrichten.
  • Lebe einfach und tue nichts.

Dieses Informationsfasten hilft deinem Verstand, sich nicht permanent gehetzt oder bedroht zu fühlen. Mit der heute überbordenden Informations- und Kommunikationsflut steigt die Nervosität deines gesamten Systems an. Körper und Geist sind in einem dauerhaften Notfallmodus inkl. Stresshormon-Produktion und allen, daraus resultierenden Folgen für den gesamten Organismus. Nervosität führt zur Überreiztheit, führt zu Aggression, führt zu Ausbrennen und Erkrankung. Zeitruhe ist eine heilsame Anti-Aggressionstherapie für dich und deine Mitwelt, denn du wirst mit Informations- und Kommunikationsfasten ein Vorbild für andere sein.

Zeitliebe …

… ist die Liebe zum Leben statt Angst vor Vergänglichkeit zu leben. Ist es nicht sinnvoller, dass zu geniessen was ist, statt vor etwas Angst zu haben was gar nicht eintritt? Mache dir bewusst, dass du weit mehr als dein Körper bist. Erspüre, wie du auf schnelle Schwingungen reagierst (beispielsweise wie eine Schimpftirade eines Kollegen oder ein spannender Krimi dich aggressiv werden lässt) und spüre bewusst welche harmonisierende Schwingung zum Beispiel die o.g. Atemübung in dir hervorbringt. Spüre, dass du über deinen physischen Körper hinaus ein feinstoffliches Wesen bist, mit dem du dich unterhalten kannst.

  • Lege eine Hand auf den Herz.
  • Spüre den natürlichen Rhythmus deines Herzens.
  • Lausche auf die Stille … dann entdeckst du deine innere Stimme.
  • Fühle das feinstoffliche Energiefeld, das deinen feststofflichen Körper umhüllt.
  • Erlebe dich als Misch-Wesen aus Körper, Geist und Seele.
  • Mach dir bewusst, dass deine Seele ewiglich ist.
  • Mach dir bewusst das du eine multidimensionales Wesen bist.

Hilfreiche Affirmation zur Zeitqualität in nächsten Wochen
„Ich lebe den Moment, dann steht die Zeit still.“

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